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Interview mit R. Baumschlager

Steckbrief

Bild Interview mit R. Baumschlager
Familienstand: verheiratet
Sternzeichen: Fisch
Lieblingsessen: T-Bone Steak
Lieblingsgetränk: Kräftige Rotweine aus aller Welt
Lieblingsbuch: Robert Parker
Lieblingsmaler: Schupfer Victor
Lieblingsurlaubsziel: Österreich
Meine Hobbys sind: Familie, Wein, Auto's und wenn noch Zeit bleibt Golf
Kennenlernen würde
ich gerne: Ferdinand Porsche
Die beeindruckendste
Persönlichkeit: Enzo Ferrari

Was hat Sie bewegt, Hotelier zu werden?
Ehrlich gesagt, wollte ich anfangs ganz etwas anderes machen und habe erst spät die Freude an der Gastronomie entdeckt. Neben meiner Liebe zu einem guten Glas Wein hat natürlich auch der Gefallen an der Arbeit mit Menschen schlussendlich eine Rolle gespielt.

Ihre Liebe zum Wein können Sie ja auch im Hotelbetrieb voll ausleben.
Ja das ist richtig, hier kann ich sozusagen mein Hobby zum Beruf machen. Als diplomierter Sommelier bringe ich gerne auch unseren Gästen die Welt des Weins näher. Tradition verpflichtet, in den Tiefen des Gewölbekeller aus dem 13. Jahrhundert lagern Weine österreichischer Topwinzer, Spitzenweine und Raritäten aus aller Welt. Dies schlägt sich natürlich auch in der Auswahl unserer Weinkarte positiv nieder. Wir laden immer wieder Topwinzer nach Sierning ein um unseren Gästen Ihre Weine im Rahmen einer Abendveranstaltung in Verbindung mit kulinarischen Köstlichkeiten zu präsentieren.

Als Hotelier hat man vielfältige Aufgaben, wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag bei Ihnen aus?
Einen ganz normalen Arbeitstag gibt es selten. Es geht los mit Bestellungen, Lieferantengespräche, kleinere Reperaturen. Die Palette reicht vom Hausmeister bis zum Chef, was gerade benötigt wird. Dazu kommt dann auch selbstverständlich die Betreuung der Gäste, des Trainers und der Seminarteilnehmer. Das mache ich beinahe am allerliebsten.
Dann kommt das Mittagsgeschäft, sowohl à la carte als auch für die Seminargruppen, die gerade im Haus sind. Am Nachmittag geht es etwas ruhiger weiter mit Büroarbeit. Einige Minuten mit meiner Frau Andrea und unserer Tochter Franziska sind dann auch noch möglich. Wenn nicht, dann bin ich meistens auswärts unterwegs und nach dem Abendservice klingt der Arbeitstag langsam gemeinsam mit den Gästen aus.

Ein so umfangreiches Arbeitsgebiet bedarf eines guten Teams. Wer ist Ihre größte Stütze in Ihrem Unternehmen?
Es gibt deren viele - es ist nicht gerecht, eine oder einen hervorzuheben. Alle sind für den Erfolg, oder auch "Nicht-Erfolg" des Betriebes verantwortlich. Jeder hat seinen Beitrag zu leisten. Markus für die Küche. Thomas, Werner und Andreas für das Service. Monika für die Etage. Und natürlich meine Frau Andrea für die Reception.

Welche Vision haben Sie für sich persönlich und Ihr Unternehmen?
Das Unternehmen meiner Eltern weiterzuentwickeln und in seine Gesamtheit zu erhalten bzw. zu erweitern. Und meine ganz persönliches Ziel ist es nicht erst in der Pension zu leben anzufangen, sondern das Leben jetzt schon zu genießen und Freiraum für mich und meine Familie zu schaffen.