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Symposion Hotel Post Traunkirchen |

| Familienstand: | verheiratet |
| Sternzeichen: | Krebs |
| Lieblingsessen: | Beuscherl |
| Lieblingsgetränk: | Schön gezapftes kühles Seidl Hopfenkönig |
| Lieblingsfilm: | Deutscher und österreichischer Film im generellen |
| Lieblingsbuch: | Der fliegende Berg ( Christoph Ransmayr ) |
| Meine Hobbys sind: | Familie, Sport im Allgemeinen, Schnapsbrennen |
| Freunde sind für mich: | Wichtig |
| Kennenlernen würde ich gerne: | Tenzin Gyatso ( Dalai Lama) |
| Die beeindruckendste Persönlichkeit: | unsere Kinder |
| Lieblingsurlaubsland: | Malediven im November sonst Österreich |
| Lieblingsmaler: | Xenia Hausner und Johann Jasha |

Was hat Sie bewegt, Hotelier zu werden?
Quasi wurde mir dieser Beruf in die Wiege gelegt. Soweit die Recherchen zurückreichen haben alle meine Vorfahren etwas mit dieser Profession zu tun . Ich bin im Betrieb meiner Eltern groß geworden und habe das Glück gehabt, dass diese es immer verstanden haben trotz Stress und Mühen immer ein relativ geregeltes Familienleben zu führen. Durch das positive Vorleben unserer Eltern war für mich immer klar einmal in die Firma einzusteigen und das Selbe zu machen. Mittlerweile bin ich schon fast 15 Jahre dabei und ich habe es keinen Tag bereut.
Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein starkes Team, wer ist Ihre größte Stütze in Ihrem Unternehmen?
Das Team und die Familie. Beides ist sehr wichtig. Ohne motivierte, engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter ist es nicht möglich einen Betrieb unserer Größe zu führen. Aber auch die Familie muss viel Verständnis aufbringen und sehr oft zurück stecken. Alle unsere Führungskräfte sind bereits viele Jahre im Betrieb. Bei den Zimmermädchen habe ich sogar solche im Dienst welche schon vor meiner Geburt in der Firma beschäftigt waren.
In welche Richtung bewegt sich diese strategische Weiterentwicklung bzw. wann haben Sie das letzte Mal in Ihr Hotel investiert?
Wir investieren jährlich in das Hotel und die Infrastruktur. 2008 wird die Umfahrung Traunkirchen eröffnet was für uns neue Chancen bringt. Der Tunnel wird unseren idyllischen Ort von ca. 15.000 Autos pro Tag befreien. Investitionen in Außengestaltung, Infrastruktur, Freizeiteinrichtungen, Ausbau des Restaurants und des Gastgartens werden im Vordergrund stehen.
Was unterscheidet Ihr Hotel von anderen Hotels?
Der Platz im historischen Ortskern von Traunkirchen direkt am schönen Traunsee ist sicherlich einmalig. Aber auch die jahrelange Erfahrung im Seminarbereich haben uns zum Leitbetrieb für Seminare im Salzkammergut gemacht. Seit 1953 veranstalten wir in unserem Haus Seminare.
Die Kontinuität des Teams ist gerade in der Tourismusbranche nicht leicht zu erreichen, was tun Sie für Ihre Mitarbeiter damit Sie langfristig im Unternehmen bleiben?
Faire und gerechte Entlohnung, Einbindung in die Entscheidungsfindung, Ganzjahresjobs und gute Informations- und Kommunikationspolitik sind hier ausschlaggebend.
Welche Basics erwarten Sie als Hotelier von einem Hotel in dem Sie Urlaub machen?
Als Kollege bin ich glaube sehr kritisch aber angenehm und freundlich dabei, da ich Nörglereien von zu Hause kenne und . Beschwerden sehe ich immer als Chance besser zu werden und zum Kunden Kontakt aufnehmen zu können. Authentität im Handeln und Angebot sind mir sehr wichtig. Was mir nicht gefällt ist, wenn jemand um jeden Preis gefallen will und auf jeden Zug aufspringt ohne sich vorher mit den Basics befasst zu haben.
Leben Sie im Hotel oder extern?
Wir haben unsere Wohnung im Hotel. In einem klein strukturierten Betrieb am Land ist es unbedingt notwendig, dass auch in den Zeiten in denen die Rezeption nicht besetzt ist jemand vor Ort ist. Es gibt mir aber auch die Chance mich kurzfristig zurückzuziehen und trotzendem nicht weit weg zu sein.
Wie sieht Ihr Tagesablauf aus, als Ansprechperson für alle Angelegenheiten im Hotel?
Ein normaler Arbeitstag beginnt bei mir gegen 8 Uhr und endet gegen 22 Uhr. Natürlich versuche ich viel Kontakt mit unseren Gästen zu haben. Man muss einfach spürbar sein. Vor allem in den Restaurants ist dies sehr zeitaufwendig. Bei der intensiven persönlichen Betreuung darf man den Schreibtisch aber niemals vergessen. Solange in den einzelnen Abteilungen alles, läuft mische ich mich nicht allzu viel ein. Ich versuche aber immer für Probleme da zu sein und decke Spitzen in den einzelnen Bereichen ab.